Qualitäts-Dialog

Der 1. Nationaler Qualitäts-Dialog Kindesschutz war ein starker Auftakt.

Der nationale Qualitäts-Dialog “Kindesschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Entwicklungen und Perspektiven” fand am  8. und 9. November 2018 auf dem Gurten bei Bern statt.

Der Qualitäts-Dialog der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz ist in der Schweiz ein erstmalig durchgeführtes Veranstaltungsformat. Im Unterschied zu klassischen Konferenzen und Tagungen war diese Veranstaltung an der Barcamp-Methodik (Unkonferenz bzw. Ad-hoc-Nicht-Konferenz) orientiert. Den Teilnehmenden des Qualitäts-Dialogs haben die Möglichkeit genutzt, Themen, die sie für die Weiterentwicklung von Qualität im Kindesschutz als wichtig erachten, in verschiedenen Gefässen einzubringen. Es wurde aus verschiedenen Perspektiven über den Kindesschutz im freiwilligen, öffentlich-rechtlichen, zivilrechtlichen und strafrechtlichen Bereich im Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft Einschätzungen über die Qualität des Kinderschutzes in der Schweiz eingeholt und gebündelt. Ziel war es, zu klären, welchen Ansprüchen Kindesschutz heutzutage genügen muss, wie es um seine Wirklichkeit bestellt ist und welcher Verbesserungen und Reformen er bedarf.

Donnerstag, 8. November 2018

Begrüssung und Eröffnung
Kay Biesel, Präsident der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz

Qualitäts-Impuls I:
«Vom Kinderschutz zum Kinderrechtsstaat: wie Qualität im Kindesschutz durch eine umfassende Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention gestärkt werden kann»,
Nicole Hinder, Kinderrechts- und Kinderschutzexpertin UNICEF Schweiz

Qualitäts-Club: «Kindesschutz mit Qualität gestalten: Standortbestimmung und Ausblick», mit:

  • Diana Wider, Generalsekretärin Konferenz für Kindes und Erwachsenenschutz KOKES
  • Ulrich Lips, Facharzt Kinder- und Jugendmedizin, Kinderschutzexperte, Vertreter Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie
  • Katja Cavalleri Hug, lic. iur., Leiterin KinderanwältInnen, Kinderanwaltschaft Schweiz
  • Beatriz Gil Jayyousi, Jugendanwältin Kanton Aargau u. Vorstandsmitglied Schweizerische Vereinigung für Jugendstrafrechtspflege
  • Hervé Boéchat, Integras – Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik
  • Nicole Hinder, Kinderrechts- und Kinderschutzexpertin UNICEF Schweiz
  • Patrick Fassbind, Vorstandsmitglied Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz

Qualitäts-Camp: Austasuch und Networking mit Apéro

 

Freitag, 9. November 2018

Qualitäts-Impuls II: Das System des Kindesschutzes in der Schweiz – zeitgemäss oder erneuerungsbedürftig?
Michelle Cottier, Universität Genf

Qualitäts-Session I

  • Themenvorschlag 1: Fremdplatzierung von in ihrem Wohl gefährdeten Kindern: Ultima Ratio oder sinnvolle Unterstützung?
  • Themenvorschlag 2: Frühe Förderung und Kindesschutz: wie passt das zusammen?
  • Themenvorschlag 3: Abklärungen von Kindeswohlgefährdungen professionell gestalten: was erwarten und leisten Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden?
  • Themenvorschlag 4: Wenn SchülerInnen in ihrem Wohl gefährdet sind: was kann und soll die Schule tun?
  • Themenvorschlag 5: Familien im Kindeschutz begleiten und für Veränderungen motivieren: wer hat welche Möglichkeiten und Hebel?

Qualitäts-Session II

  • Themenvorschlag 6: Kindeswohlgefährdungen als Straftaten ahnden: in welchen Fällen ist die Einbeziehung von Polizei und Staatsanwaltschaft ratsam, in welchen nicht?
  • Themenvorschlag 7: Kindesschutz im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gestalten: was kann wie voneinander gelernt werden?
  • Themenvorschlag 8: Im Kindesschutz erfolgreich zusammenarbeiten: was sind Stolpersteine, was vielversprechende Wege?
  • Themenvorschlag 9: Kindesschutzgruppen – interdisziplinär zusammengesetzte Abklärungsstellen in Kinderkliniken: was können sie, was brauchen sie?
  • Themenvorschlag 10: Kinderrechte im Kindesschutz: was sind Chancen, was Risiken?

Qualitäts-Bündelung: Was ist der Anspruch, was die Wirklichkeit im Kindesschutz?

Qualitäts-Impuls III: Die Politik des Kindesschutzes in der Schweiz: Entwicklungen und Perspektiven
David Rüetschi, Leiter Fachbereich Zivilrecht und Zivilprozessrecht, Bundesamt für Justiz

Abschluss und Ausblick
Andrea Hauri, Vorstandsmitglied Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz

Moderation
Patrick Rohr, Journalist und Moderator

Programm

Donnerstag, 8. November 2018

Begrüssung und Eröffnung
Kay Biesel, Präsident der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz

Qualitäts-Impuls I:
«Vom Kinderschutz zum Kinderrechtsstaat: wie Qualität im Kindesschutz durch eine umfassende Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention gestärkt werden kann»,
Nicole Hinder, Kinderrechts- und Kinderschutzexpertin UNICEF Schweiz

Qualitäts-Club: «Kindesschutz mit Qualität gestalten: Standortbestimmung und Ausblick», mit:

  • Diana Wider, Generalsekretärin Konferenz für Kindes und Erwachsenenschutz KOKES
  • Ulrich Lips, Facharzt Kinder- und Jugendmedizin, Kinderschutzexperte, Vertreter Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie
  • Katja Cavalleri Hug, lic. iur., Leiterin KinderanwältInnen, Kinderanwaltschaft Schweiz
  • Beatriz Gil Jayyousi, Jugendanwältin Kanton Aargau u. Vorstandsmitglied Schweizerische Vereinigung für Jugendstrafrechtspflege
  • Hervé Boéchat, Integras – Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik
  • Nicole Hinder, Kinderrechts- und Kinderschutzexpertin UNICEF Schweiz
  • Patrick Fassbind, Vorstandsmitglied Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz

Qualitäts-Camp: Austasuch und Networking mit Apéro

Freitag, 9. November 2018

Qualitäts-Impuls II: Das System des Kindesschutzes in der Schweiz – zeitgemäss oder erneuerungsbedürftig?
Michelle Cottier, Universität Genf

Qualitäts-Session I

  • Themenvorschlag 1: Fremdplatzierung von in ihrem Wohl gefährdeten Kindern: Ultima Ratio oder sinnvolle Unterstützung?
  • Themenvorschlag 2: Frühe Förderung und Kindesschutz: wie passt das zusammen?
  • Themenvorschlag 3: Abklärungen von Kindeswohlgefährdungen professionell gestalten: was erwarten und leisten Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden?
  • Themenvorschlag 4: Wenn SchülerInnen in ihrem Wohl gefährdet sind: was kann und soll die Schule tun?
  • Themenvorschlag 5: Familien im Kindeschutz begleiten und für Veränderungen motivieren: wer hat welche Möglichkeiten und Hebel?

Qualitäts-Session II

  • Themenvorschlag 6: Kindeswohlgefährdungen als Straftaten ahnden: in welchen Fällen ist die Einbeziehung von Polizei und Staatsanwaltschaft ratsam, in welchen nicht?
  • Themenvorschlag 7: Kindesschutz im Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis gestalten: was kann wie voneinander gelernt werden?
  • Themenvorschlag 8: Im Kindesschutz erfolgreich zusammenarbeiten: was sind Stolpersteine, was vielversprechende Wege?
  • Themenvorschlag 9: Kindesschutzgruppen – interdisziplinär zusammengesetzte Abklärungsstellen in Kinderkliniken: was können sie, was brauchen sie?
  • Themenvorschlag 10: Kinderrechte im Kindesschutz: was sind Chancen, was Risiken?

Qualitäts-Bündelung: Was ist der Anspruch, was die Wirklichkeit im Kindesschutz?

Qualitäts-Impuls III: Die Politik des Kindesschutzes in der Schweiz: Entwicklungen und Perspektiven
David Rüetschi, Leiter Fachbereich Zivilrecht und Zivilprozessrecht, Bundesamt für Justiz

Abschluss und Ausblick
Andrea Hauri, Vorstandsmitglied Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz

Moderation
Patrick Rohr, Journalist und Moderator