Qualitätswerkstatt Basel: Sexualisierte Gewalt an Kindern verhüten und erkennen

Qualitätswerkstatt Basel: Sexualisierte Gewalt an Kindern verhüten und erkennen: was tun bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt?

Am Mittwoch, 8. Mai 2019 in Basel mit Inputs von Evelyn Kern, lic. jur. Staatsanwältin und Joachim Schreiner, Dr. phil. Psychologischer Leiter der Klinik für Kinder und Jugendliche.

Ort: Juristische Fakultät Peter Merian-Weg 8, Basel (Pro jure Auditorium EG.44)

Samstag, 22. August. 1970
17.30 - 19.00 Uhr mit anschliessendem Apéro

Gibt es Anhaltspunkte für sexualisierte Gewalt an Kindern (oder Jugendlichen), sind Fachpersonen, die mit Kindern arbeiten, gesetzlich verpflichtet, zu reagieren. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Fachpersonen wie z.B. Lehrer/innen, Mitarbeitende in Kindertagesstätten oder Sozialarbeitende in sozialpädagogischen Einrichtungen nicht immer wissen, wie sie bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt reagieren sollen. Zudem mangelt es ihnen oftmals an verbindlichen Verfahren im Umgang mit einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt an einem Kind.

Die Qualitäts-Werkstatt dient entsprechend des Austauschs darüber, wie man mit einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt an einem Kind umgehen kann. Sie unterstützt Fachpersonen dabei, ihre Vorgehensweisen im Umgang mit sexualisierter Gewalt zu reflektieren und Verfahren im Umgang mit sexualisierter Gewalt kennenzulernen. Nicht zuletzt dient die Qualitäts-Werkstatt dazu, dafür zu sensibilisieren, weshalb und in welcher Weise sich das Vorgehen im Umgang mit sexualisierter Gewalt in Abgrenzung zu anderen Formen der Kindeswohlgefährdung unterscheidet und wie sexualisierte Gewalt an einem Kind verhütet und besser erkannt werden kann?

Inputgeber/innen
Evelyn Kern, lic. jur. Staatsanwältin und Mitglied der Fachgruppe «Kinderbefragungen» BL
Joachim Schreiner, Dr. phil.  Psychologischer Leiter der Klinik für Kinder und Jugendliche, Poliklinik und Fachstelle Familienrecht, BS

Moderation
Helga Berchtold und Patrick Fassbind (Vorstandsmitglieder IGQK)

Qualitäts-Werkstätte
Die Inputgeber/innen bilden mit Ihren mündlichen Kurzinputs eine fundierte Grundlage, damit die Anliegen und Fragen der maximal 25-30 Teilnehmenden zum betreffenden Thema gesammelt, spontane Kontextualisierungen, Inputs, Ideen, Zusammenarbeitsformen und Weiterentwicklungen festgehalten sowie Austausche zwischen den Teilnehmenden ermöglicht werden können. Beabsichtigt ist eine institutions- und professionsübergreifende Diskussion mit allen Anwesenden. Qualitäts-Werkstätte beinhalten damit keine klassischen Vorträge  oder Präsentationen und beschreiten alternative Wege des Austausches.

Kosten
keine

Anmeldung bis Mittwoch, 24. April 2019