Von «Betroffenen» im Kindesschutz lernen: Einsichten und Erkenntnisse für die Entwicklung und Sicherung von Qualität

Qualtitätswerkstatt Zürich: Von «Betroffenen» im Kindesschutz lernen: Einsichten und Erkenntnisse für die Entwicklung und Sicherung von Qualität. An der nächsten Qualitätswerkstatt in Zürich diskutieren wir am 19. November 2019 über das Thema «Von "Betroffenen" im Kindesschutz lernen».

Verein Espoir, Brahmsstrasse 28 (im Innenhof), 8003 Zürich

Dienstag, 19. November. 2019
17.30-19.00 Uhr

Wenn die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nachgeht und Abklärungen vornimmt, ist dies sowohl für Eltern als auch für Kinder oftmals eine sehr belastende Erfahrung. Sie wissen nicht, wie die Abklärung ausgeht und in welcher Weise die Entscheidungen der KESB sie in ihrer Lebensführung einschränken oder gar Einfluss auf das direkte Zusammenleben als Familie nehmen. Wenn dann auch noch gegen den Willen der Eltern zum Wohle des Kindes interveniert wird, ist die Empörung zumeist recht gross. So lassen sich in den Medien zahlreiche Beispiele dafür finden, was im Kinderschutz alles schieflaufen kann, nicht jedoch was auch besonders gelungen ist. Im Zentrum der Qualitäts-Werkstatt stehen deshalb folgende Fragen: Wie erleben Kinder, Jugendliche und Eltern behördlich angeordnete Abklärungen und die Umsetzung von zivilrechtlichen Kindesschutzmassnahmen? Was erleben sie als Unterstützung, was eher als Belastung? Wo liegt Verbesserungsbedarf?

Zu Beginn der Qualitäts-Werkstatt wird der von der Konferenz der Kantone für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES) in Auftrag gegebene Kurzfilm «Qualität aus Sicht der Betroffenen» von Manuela Marra (Medienkoffer) gezeigt, in dem Betroffene über ihre Erfahrungen mit zivilrechtlichen Abklärungen und Massnahmen von KESB berichten. Die drei Inputgebenden werden den Film aus ihren Perspektiven kommentieren und ihn mit ihren Erfahrungen kontextualisieren.

Anmeldefrist bis 11. November 2019